König Albert I. und der Erste Weltkrieg

Einzigartige Ausstellung im Schloss Rumbeke

Im breit gefächerten Angebot der zahlreichen Erinnerungsveranstaltungen rund um den Ersten Weltkrieg behandelt diese Ausstellung ein einzigartiges und beinahe in Vergessenheit geratenes Thema: die Rolle, die Albert I. und die belgische Armee spielten.

Die belgische Armee, ein (beinahe) in Vergessenheit geratenes Stück Geschichte

Von Winston Churchill stammen die berühmten Worte: “The War was decided in the first twenty days of fighting, and all that happened afterwards consisted in battles which, however formidable and devastating, were but desperate and vain appeals against the decision of Fate.”
„Der Krieg wurde in den ersten zwanzig Tagen entschieden, und alles, was danach geschah, waren Kämpfe – wie schrecklich und zerstörerisch sie auch waren -, die nur ein hoffnungsloses und vergebliches Aufbegehren waren gegen die Entscheidung des Schicksals.“
Was geschah in diesen ersten zwanzig Tagen? Die belgische Armee durchkreuzte die Strategie der deutschen Armee, die einen schnellen Durchmarsch durch Belgien erwartet hatte, und verzögerte ihr Vorankommen. Indirekt verlor das deutsche Heer hierdurch den Krieg. Die Würfel waren schon zu diesem Zeitpunkt gefallen.

Albert I.

König Albert I. wurde durch seine brillanten und humanen Strategien im In- und Ausland ausgesprochen populär und setzte Belgien als „Brave Little Belgium“ auf die Weltkarte.
Er weigerte sich, seine Soldaten als Kanonenfutter zu opfern, was die anderen Oberbefehlshaber taten und wodurch dieser Krieg so viele Opfer forderte.
Dieses Stück Geschichte, auf das jeder Bürger zu Recht stolz sein kann, darf nicht verloren gehen.

Eine Ausstellung in verschiedenen Phasen

Die Ausstellung verläuft parallel zur Entwicklung des Krieges und wird zweimal angepasst werden. Derzeit wird der Zeitraum 1914-1915 behandelt.

Eine interaktive Ausstellung

Die Ausstellung kann angeschaut (Fotos, Videos), angehört (Audiofragmente), angefasst (selbst die Touchscreens bedienen) und gelesen werden.